Weihnachten 2021: Mandel-Schnecken

Hallo ihr Lieben!

In der Weihnachtsbäckerei gibt es (noch) manche Leckerei… die nur darauf wartet, für euch aufgeschrieben zu werden. Das heutige Rezept hat mich sehr viel Kraft und Nerven gekostet, aber auch unheimlich köstlich geschmeckt. Irgendwie wollte der Teig nicht so wie ich – vielleicht habe ich bei der Zubereitung Fehler gemacht… aber zum Schluss habe ich es doch geschafft, ein paar ordentlich aussehende Stücke zu fotografieren. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück, und eure Plätzchen sehen besser aus 🙂

Für etwa 50 Stück braucht ihr:

  • 300g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100g Puderzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 200g Butter, kalt

Für die Mandelfüllung:

  • 75g Butter
  • 30g brauner Zucker
  • 150g gemahlene Mandeln (ihr könnt auch andere Nüsse wie Hasel- oder Walnüsse nehmen)

Zubereitung:

Zuerst alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde kalt stellen. In der Kühleit könnt ihr die Füllung vorbereiten.

Dafür in einem kleinen Topf Butter schmelzen lassen, Zucker und Mandeln zugeben und gut verrühren. Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rasch zu einem Rechteck ausrollen. Darauf die Mandel-Füllung verstreichen, dabei an allen Seiten einen 1 cm breiten Rand frei lassen. Teig von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer etwa 1 cm breite Scheiben abschneiden. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dabei etwas Platz dazwischen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober/Unterhitze) 12-15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

So weit, so gut! Mein Teig war trotz Kühlzeit sehr rissig und es war mir unmöglich, schöne Scheiben abzuschneiden. Als ich es irgendwie doch geschafft und die Kekse endlich in den Ofen verfrachtet hatte, habe ich schon in den ersten Backminuten gemerkt dass sie begonnen haben (obwohl kein Backpulver drin war) enorm zu wachsen. Nach dem Abkühlen waren sie immer noch so groß, dass ich sie halbiert habe.

Zwei Tage später habe ich mich entschieden, es nochmal zu probieren. Und auch bei diesem Mal habe ich es kaum geschafft, die Kekse ordentlich zu schneiden – aber beim Backen sind sie nicht so sehr aufgegangen und sahen insgesamt doch etwas besser aus. Nichtsdestotrotz schmecken diese Plätzchen sehr lecker und sind mein liebster Snack zum Kaffee gerade 🙂 Der Aufwand hat sich also gelohnt, auch wenn ich immer noch nicht weiß, was ich falsch gemacht habe…

Ich wünsche euch und euren Lieben einen schönen und besinnlichen dritten Advent!

Eure Jadranka

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