Rhabarbertarte

Hallo ihr Lieben!

Ich kann von Rhabarber nicht genug bekommen und das Ende der Rhabarbersaison macht mich richtig traurig. Deswegen habe ich etwas davon eingefroren, falls im Winter mal die Sehnsucht kommt 🙂 Ich habe dieses Jahr einige Rezepte mit Rhabarber ausprobiert und mit euch geteilt – und das ist das letzte: eine cremige Rhabarbertarte! Sie besteht aus einem knusprigen Mürbeteig, einer fruchtigen Rhabarber-Kompott-Schicht und leckerem Eier-Quark-Guss. Die Tarte ist saftig, fluffig und unglaublich lecker.

Für den Mürbeteig braucht ihr:

  • 250g Mehl
  • 60g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 130g Butter, kalt

Für den Belag:

  • 1kg Rhabarber (davon 1-2 Stangen zur Seite legen und in etwa 4-5cm lange Stücke schneiden)
  • 80g Zucker

Für den Guss:

  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote oder etwas gemahlene Vanille
  • 60g Zucker
  • 130g Creme fraiche
  • 80g Quark
  • 20g Speisestärke

Und noch:

  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Für den Mürbeteig aus den angegebenen Zutaten einen Teig herstellen, in Klarsichtfolie wickeln und für eine 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen. So stand es zumindest im Rezept, ich habe den Teig sofort verarbeitet, ohne ihn zu kühlen – in 99% der Fälle funktioniert das wunderbar! Dafür kleine Stücke vom Teig zupfen und nach und nach auf den Boden und Rand einer ungefetteten Tartenform drücken (24cm Durchmesser, mit abhebbarem Boden). Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ein Stück Backpapier rund schneiden, auf den Boden geben und Hülsenfrüchte (oder Keramikkügelchen wie bei mir) einfüllen.

Die Tarte bei 220°C (Ober/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blind backen. Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und die Hülsenfrüchte samt Backpapier entfernen. Den Boden vollständig auskühlen lassen.

Für den Belag Rhabarber waschen, putzen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden. In eine Schüssel geben, mit Zucker bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen. Danach in einen Topf umfüllen, zum Kochen bringen und 3 Minuten köcheln lassen. Rhabarber über einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Für den Guss Eier, Vanillemark (oder gemahlene Vanille) und Zucker cremig rühren, Creme fraiche und Quark unterrühren. Speisestärke darüber sieben und untermischen. Den Guss auf dem Rhabarber verteilen und die vorbereiteten langen Rhabarber-Stücke rein drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober/Unterhitze) oder 180°C (Umluft) weitere 40 Minuten backen. Tarte auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und genießen.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich das Rezept etwas abgeändert habe. Normalerweise sollte man nur 800g Rhabarber für die Tarte nehmen, aber ich hatte 1kg gekauft und wollte unbedingt alles verbrauchen. Deswegen musste ich ein wenig Guss wegschütten, weil dieser sonst heraus geschwappt wäre.

Und zum Schluss noch ein Tipp von mir: Serviert die Tarte mit einem Klecks steif geschlagener Sahne, eure Gäste werden begeistert sein… versprochen 🙂

Eure Jadranka

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