Rezepte aus der Heimat: Slatka pita sa bundevom i jabukama oder Kürbis-Apfel-Pita

Hallo ihr Lieben!

Kürbisgerichte, egal ob süß oder herzhaft, waren mein Kindheitsalptraum schlechthin! Meine Mama hat immer wieder versucht etwas anderes daraus zu zaubern in der Hoffnung, dass ich meine Meinung ändern würde – doch nicht Mal ein süßer Kürbis-Strudel konnte irgendwas an meiner Abneigung ändern. Viele Jahre später gehört Kürbis genauso in meine Küche wie Kartoffeln oder Nudeln! Meine ganze Familie liebt alles, was ich mit Kürbis zubereite und vor allem den Klassiker: Kürbissuppe! Diese Kürbispita habe ich vor kurzem zum ersten Mal gemacht, und alle fanden sie köstlich.

Zutaten:

  • 1 Butternut-Kürbis, mittelgroß
  • 2 Äpfel
  • 5 EL Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 2x250g Filo- oder Yufkateig von Tante Funny (im Kühlregal zu finden)
  • Öl
  • 2 EL Butter, geschmolzen

Zubereitung:

Für die Füllung Kürbis schälen und fein reiben. Äpfel ebenso schälen und reiben. Kürbis- und Äpfelabrieb, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine Schüssel geben und gut mit einem Löffel verrühren. Wenn ihr es süßer oder würziger mögt, noch etwas Zucker oder Zimt zugeben. Ein Backblech (30x40cm) mit Öl bepinseln.

Auf der Arbeitsfläche die Filoblätter ausbreiten. Zwei Blätter aufeinanderlegen und den oberen mit Öl bepinseln. Etwa in die Mitte des Teiges und dann der Länge nach Füllung geben und aufrollen. Die Pitastränge nebeneinander in die Backform legen. So weitermachen, bis die ganze Füllung und alle Filoblätter verbraucht sind.

Zum Schluss das Ganze mit geschmolzener Butter von oben bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 30 Minuten hellbraun backen. Auskühlen lassen, in kleine Stücke schneiden, mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Ich habe diese Kürbispita wie gesagt zum ersten Mal gemacht und sie war einfach perfekt. Vorher hatte ich gehört und gelesen, dass die Füllung matschig wird und man deswegen mehrere Filoblätter aufeinander legen sollte. Da war auch eine andere Kürbissorte genommen worden – Hokkaidokürbis. Ich hatte allerdings Butternutkürbis zu Hause und wollte probieren, ob es damit besser wird und es war super. Die Füllung war nicht matschig, daher habe ich nur zwei Blätter übereinander gelegt. Beim nächsten Mal werde ich dann nur ein Blatt nehmen und dieses befüllen.

Wer hätte gedacht, dass ich so eine Kürbisliebhaberin werden würde! 🙂

Eure Jadranka

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