Makeup-Torte zum 14. Geburtstag meiner Jüngsten

Ende des Jahres ist in meiner Familie ziemlich viel los: natürlich beginnend mit Weihnachten, dann unser Hochzeitstag, Silvester, und noch die zwei Geburtstage meiner Mädels. Dieses Mal war es erstmals ziemlich ruhig und entspannt. Ich hatte acht Sorten Weihnachtsplätzchen gebacken und das hat voll und ganz gereicht – genug zum selber Essen und auch zum Verschenken war noch was da. Zum Hochzeitstag gab es einen New York Cheesecake, aber den hatte meine Tochter für uns gebacken. Mit einem Klecks Himbeersoße schmeckte es ganz hervorragend und wird bestimmt wieder nachgebacken und verbloggt. Zum Geburtstag meiner ältesten Tochter habe ich dann zwei „normale“ Torten gebacken: unser All-time-Favourite Himmelstorte (Rezept hier) und eine Apfelmustorte (Rezept hier). Meiner jüngsten Tochter hatte ich noch nach dem letzten Geburtstag versprochen, dass es zum 14. eine Makeup-Torte geben wird. Als es dann soweit war, habe ich mein Versprechen natürlich gehalten 🙂 Hier ist sie, in ihrer ganzer Pracht und Schönheit 🙂

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Normalerweise fange ich mit einer Motivtorte zwei oder drei Tage vor dem Ereignis an, um genug Zeit zu haben zum Kühlen und um einfach in Ruhe arbeiten zu können. Ich hasse es, wenn die Zeit knapp ist – aber irgendwie ist mir das mit dieser Torte passiert 🙁 Angefangen habe ich einen Tag vor dem Geburtstag. Der Boden ist wie immer ein Eierlikörkuchen (Rezept hier), hier aber mit Marulalikör zubereitet. Ich wollte eine kleinere Torte backen und habe mich für eine 24cm Tortenform entschieden.

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Als ich das Eierlikör-Grundrezept zum ersten Mal in einer solchen Form gebacken habe, ist mir der Teig beim Backvorgang rausgeschwappt. Um das diesmal zu vermeiden, habe ich den Teig auf zwei Behälter verteilt und hatte so exakt zwei Mal einen Liter von der Masse. Beide Böden habe ich dann extra gebacken und zwar statt ca. 60 Minuten, wie im Rezept angegeben, nur ca. 40 Minuten.

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Ich backe eigentlich immer mit der Isoliermethode – dafür werden feuchte Küchentücher mit Alufolie umwickelt und diese außen um die Tortenform gelegt. Bei dieser Motivtorte habe ich es mal ohne versucht, einfach um zu sehen ob das auch funktioniert… und puh, es ging 🙂 Die Böden waren gleichmäßig, einfach perfekt. Es ist sehr wichtig, dass der Boden nach dem Backen so lange in der Form bleibt, bis er vollständig ausgekühlt ist. Erst dann herausholen, durchschneiden und mit der gewünschten Creme füllen.

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Meine Torte ist mit einer Lemon Curd-Buttercreme gefüllt. Dafür einfach 250g Butter mit 250g Lemon Curd verrühren! Alle Böden (insgesamt waren es vier) habe ich vorher mit selbstgemachter Erdbeer-Vanille Marmelade bestrichen. Also alles bestreichen, mit dem letzten Boden zudecken und diesen nur sehr dünn mit Buttercreme bestreichen. Die Torte habe ich für drei Stunden kalt gestellt und dann mit Fondant eingedeckt. Erst am nächsten Morgen habe ich sie mit der bereits vorbereiteten Deko verziert.

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Das Geburtstagskind war außer sich vor Freude und die Geburtstagsgäste (vier Mädels) waren auch begeistert. Zugegeben, mein Mann und ich auch 🙂 Es hat hervorragend geschmeckt, nicht zu trocken aber auch nicht zu matschig. Und bald gibt es schon wieder ein besonderes Ereignis in der Familie, dann versuche ich mich zum ersten Mal an einer dreistöckigen Torte!

Ich wünsche euch einen wundervollen Donnerstag und bis bald!
Eure Jadranka

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